Mikrowellen doch unschädlich?

Eine Veröffentlichung des Christian Doppler Labors für Mikrowellenchemie schlägt eine Methode vor, wie die Wirkung der Wärme von der der Strahlung absepariert werden kann: Reagenzgläser aus Siliziumcarbid. Dieses Material absorbiert Mikrowellenstrahlung sehr effizient. Chemikalien – und damit auch Lebensmittel – können deshalb daraufhin untersucht werden, wie sie sich unter direkter und indirekter – also Heizung des SiC, das dann die Chemikalie erwärmt – Einwirkung von Mikrowellen verhalten.

Klar kann man auch hier Kritik an der Vergleichbarkeit anbringen, aber solche Experimente könnten einige mehr oder minder rationale Diskussionen zur Strahlenbelastung in der Mikrowelle vom Kopf auf die Füße stellen.