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Vermeintliche Kohlendioxidersparnis

Daniel Lingenhöhl kommentiert in SpektrumDirekt einen Artikel aus »Science«, der zeigt, dass die vordergründig gut gemeinte CO2-Ersparnis durch Biokraftstoffe eher das Gegenteil bewirkt.

Die Ursachen sind einerseits, dass in den Industrieländern ein wesentlicher Anteil der Ackerflächen für den Anbau der Rohstoffe genutzt werden müsste. Die zu erwartenden Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise lassen das Vorhaben als wenig verlockend erscheinen.

Andererseits müssen Flächen in den Entwicklungsländern im allgemeinen erst nutzbar gemacht werden, so dass durch die übliche Brandrodung die CO2-Bilanz negativ wird. Allerdings, so wie dort beschrieben wird, ist das genau das zu befürchtende Szenario, da zudem diese Vorgehensweise vom Kyoto-Protokoll gefördert wird, während schonender Umgang mit den Ressourcen keine besondere Unterstützung erfährt.

Tja, gerade auf diesem Gebiet sind die Dinge selten so einfach, wie sie scheinen.

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