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Interessante Antworten…

gibt dieser Spiegel-Artikel zum Katastrophenhergang des »Air France«-Flugs AF447, bei dem ein Airbus A330 im Atlantik nordöstlich von Brasilien in einer Gewitterzelle über der ITCZ verschwunden ist. Letztendlich wirft der Artikel für mich als technisch interessiertem Nichtpiloten aber doch mehr Fragen auf als er beantwortet:

  • Die Piloten müssten doch den dramatischen Höhenverlust der Maschine mitbekommen. Selbst wenn bei der heftigen Schüttelei die richtigen Schubwerte aus dem Handbuch nicht mehr zu ermitteln sind, sollten doch vier Minuten etliche Zeit zum »Probieren« liefern, mit welchem Schub der Höhenverlust zu verhindern ist. Wurde der Höhenverlust in der »Master-Alarm«-Situation übersehen?
  • Heute ist doch ein GPS-Empfänger in »Pfennigartikel«. Könnte man aus dem Wert für die Geschwindigkeit über Grund, den so ein Sensor lieferte, nicht wenigstens einen halbwegs brauchbaren Wert für die Fluggeschwindigkeit ableiten?
  • Wie kann das Flugzeug in einem Bereich mit dramatischen Scherwinden über Minuten in einer »Deep Stall«-Lage bleiben? Sollten das Seitenleitwerk, die Ruder an den Tragflächen und der variable Schub nicht als Freiheitsgrade ausreichen, um das Flugzeug aus dieser misslichen Lage zu befreien?

Vielleicht liest die paar Zeilen ja ein Pilot und kann mir die Fragen beantworten…

24.02.2010 20:36 · 0 Kommentare

Die Schneemacher

Unter dem gleichen Namen findet sich in Technology Review ein lesenswerter Artikel zur Frage, wie der Alpinskifahrer in Zeiten des Klimawandels an den weißen Traum kommt. Soviel zum Thema Sport in der freien Natur…

Von den Geistern, die ich rief…

Die Deutschen tun sich schwer mit Ihrer Hassliebe zur Kernenergie. Von sicherem deutschen Atomstrom und dem wohl eigentlich richtigeren Argument dahinter, dass nämlich ein abgeschriebenes AKW eine »Lizenz zum Gelddrucken« ist, hatten wir es neulich wieder in den Nachrichten. Ein paar erwähnenswerte Einsichten finden Sie in der »Zeit« hier und auch hier. Wobei ich mich natürlich schon frage, ob ich fortwerfen soll, was solche Unsummen an Geld gekostet hat. Auch wenn es zynisch ist: »Tschernowestheim« wird uns schon erspart bleiben…

Vielleicht aber probiere ich es mit Stromsparen und schalte den Computer jetzt aus, lese ein gutes Buch…

Hmm, oder vielleicht dimme ich doch erst mal nur den Monitor und das Licht in der Wohnung…

15.02.2010 22:00 · 0 Kommentare

Arbeitsmarktstatistik im Januar

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was in die neuesten Zahlen der Arbeitsmarktstatistik so alles hineinorakelt wird. Die makaber-magische Grenze von fünf Millionen wurde leider gerade wieder überschritten. BA-Chef Weise sieht aber in der Tatsache, dass es 75000 Arbeitslose weniger sein sollen — und ich sage bewusst, sein sollen — als im Januar 2005, ein positives Signal. Und Politiker wie Journalisten aller Coleur interpretieren reflexhaft die Zahlen in ihrem Sinne.

Da sei doch allen Orakeln der Artikel »Die Deutschen rechnen die Arbeitslosigkeit groß« von Mathias Knuth aus den VDI-Nachrichten zur Lektüre empfohlen.

Wahrhaft weise Signale also…

15.02.2010 21:58 · 0 Kommentare

Allah ist groß, und Mohammed unsichtbar…

Wenn Mohammed sich aber dann doch mal zeigt, verfallen seine Anhänger in außergewöhnliche Erregung, werfen mit Steinen und verbrennen Fahnen und Botschaften. Der gesunde Menschenverstand hat seine Mühe mit den Ereignissen um die Mohammed-Karikaturen. Informieren können Sie sich dazu bei Wikipedia. »Dreck am Stecken« haben dabei wohl beide Streithähne, der Okzident genauso wie der Orient.

Es kommt einem so vor, als müsse die westliche Medienmacht mit Nachdrucken und Stellungnahmen den dänischen »Jyllands-Posten« als die Speerspitze der freiheitlichen und aufgeklärten Presse gegen die muslimische Überreaktion verteidigen. Über die Rolle dieser Zeitung in der dänischen Gesellschaft lesen Sie am besten den Artikel der dänischen Politologin Jytte Klaussen im Spiegel. Es darf also darüber spekuliert werden, welche Motive die verschiedenen Zeitungen beim Nachdrucken der Karikaturen wirklich hatten.

Das Anzünden von Flaggen kann gefährlich sein, das von Botschaften ist aber schlicht und einfach eine Straftat. Diese stellen selbst die Begleiterscheinungen einiger Fußballspiele in den Schatten! Verwunderlich nur: Manche muslimische Regierungen haben sich erstaunlich schwer dabei mit ihrer Pflicht getan, Botschaften und deren Angehörige gegen den Mob der Straße zu verteidigen. Verständnis für Mob und Regierung darf keiner aufbringen, dem an einer freiheitlichen Gesellschaft gelegen ist.

Noch was: Wer gibt eigentlich dem dänischen Imam Akhmad Akkari und seinen Spießgesellen, die das Pulverfass mit ihren »Urheberrechtsverletzungen« angesteckt haben, eins auf die Mütze — immer im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit natürlich!

Kampf der Kulturen? Nein, glaube ich nicht. Kampf der Federkiele und Stammtische vielleicht!

15.02.2010 21:56 · 0 Kommentare

Bier

Die Kunst des Bierbrauens für Eilige gibts bei SpektrumDirekt. Sie werden schon ein Gläschen schaffen, wenn Sie alles lernen wollen, was Wikipedia dazu weiß. Ein Glas wird aber nicht reichen für BierUndWir.de.

15.02.2010 21:55 · 0 Kommentare

Ich würde gerne aus dem Generationenvertrag austreten…

Holla, da lese ich heute im Spiegel, dass meine Rente als Kinderloser halbiert wird. Zumindest wenn es nach dem Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik der Universität Köln, Herrn Johann Eekhoff, geht. Genauer: »Kinderlose hätten nie in das Rentensystem aufgenommen werden dürfen, weil es nur funktioniert, wenn es von nachfolgenden Generationen finanziert wird.« Moment, dann muss aber auch der Umkehrschluss erlaubt sein, Herr Eekhoff: »Ich würde als Kinderloser gerne aus dem Generationenvertrag austreten!«

Mal wieder die typisch deutsche Herangehensweise, sicherlich auch getrieben von leeren Rentenkassen, denjenigen etwas wegnehmen zu wollen, die vom herrschenden System vermeintlich profitieren, anstatt den ursprünglichen Gedanken der Kinderrente wieder einzuführen.

Die Höhe der Kinderrente könnte an die Leistungsfähigkeit des nachwachsenden Rentenzahlers und damit an den Erziehungserfolg gekoppelt werden, genauso wie mein Beitrag zum Rententopf an das Gehalt geknüpft ist. Das würde doch so manchen Erziehungsberechtigten im Blick auf die eigene Geldbörse an seine Erziehungspflichten erinnern, und gleichzeitig helfen das »PISA-Problem« zu lösen…

15.02.2010 21:53 · 0 Kommentare

Gerüchte und Vehler

Brian Hayes in »Gerüchte und Vehler«, Spektrum der Wissenschaft, Dez. 2005: »Fehler führen zur Selbsterkenntnis – was nicht immer willkommen ist. Doch für die meisten von uns besteht die einzige Möglichkeit, uns nie zu irren, darin, nie irgendetwas zu versuchen.«

15.02.2010 21:51 · 0 Kommentare

Nicht überprüft!

Unmoralische.de: Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300 Wörter, die Verordnung der europäischen Gemeinschaft über den Import von Karamelbonbons aber exakt 25911 Wörter.

15.02.2010 21:50 · 0 Kommentare

Der Trick…

Tony Hawks: Mit dem Kühlschrank durch Irland, Goldmann-Verlag: »Der Trick besteht darin, Herr seines Lebens zu bleiben, soweit man es kontrollieren kann, und dem Rest mit einem Lächeln die Stirn zu bieten. Aber wir müssen uns ins Leben stürzen. Nur ein Narr würde die fantastischen Möglichkeiten auslassen, die es ihm bietet.«

gefunden bei

15.02.2010 21:48 · 0 Kommentare

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